Shopify und Claude

Shopify mit Claude betreiben, an sechs Aufgaben gezeigt

Der offizielle Shopify-Connector verbindet Ihren Shop mit Claude. Danach erledigt ein Agent Aufgaben, die sonst tagelang liegen bleiben, und Sie geben jeden Schreibzugriff frei.

Alle Beispiele stammen aus meiner Videoserie und laufen live an einem Demo-Shop mit 1.300 Produkten. Jede Folge zeigt den kompletten Ablauf, inklusive der Stellen, an denen es schiefgeht.

Was der Agent übernimmt

Sechs Aufgaben, jede als Video mit dem kompletten Ablauf. Unter jeder Aufgabe steht, wie sie abgesichert ist, denn ohne das ist ein Agent im Shop ein Risiko.

Folge 2

Shopify anbinden, ohne Code

Die Verbindung läuft über den offiziellen Shopify-Connector. Das Anbinden dauert unter zwei Minuten und braucht keine Zeile Code. Danach arbeitet der Agent direkt im Shop: Produkte lesen, eine Kollektion anlegen, Produkte taggen.

Absicherung: Der Agent bekommt keinen Generalschlüssel. Er startet mit Leserechten, zuerst an einem Test-Shop. Kundendaten bleiben im Shop.

Video ansehen, 12:28 Min.
Folge 3

Produkttexte für ein ganzes Sortiment

32 Merino-Produkte, keins mit einem guten Text. Der Agent analysiert erst den Bestand, zieht dann echte Suchvolumina aus Deutschland und schreibt die Texte im vorgegebenen Markenton.

Absicherung: Eine Markenton-Datei hält alle Texte auf einer Linie, eine Produktdaten-CSV verhindert Erfundenes. Als bei einem Produkt fast alle Daten fehlten, hat der Agent den Text verweigert, statt zu raten.

Video ansehen, 23:23 Min.
Folge 4

Externe Suchdaten andocken, per Klick

Ein Anbieter für echte Suchvolumina wird als Werkzeug angebunden, komplett mit der Maus, ohne Terminal. Der Agent sucht zwei Produkte ohne Beschreibung und zieht die Suchvolumina, etwa 720 Suchen im Monat für „alpaka strickjacke damen". Die Beschreibungen schreibt er direkt nach Shopify, vor jedem Schreibzugriff steht ein Freigabe-Klick.

Absicherung: Jedes angedockte Werkzeug ist ein Mitwisser. Drei Fragen vor dem Andocken: Wer betreibt es? Was sieht es? Darf es nur lesen oder auch schreiben?

Video ansehen, 13:35 Min.
Folge 5

1.200 Produkte umtaggen und sortieren

1.301 Produkte, Merino in fünf Schreibweisen, 396 Produkte ganz ohne Tags, 121 für Kunden unsichtbar. Der Agent räumt den Katalog auf und legt elf automatische Kollektionen an. Die Saison stand nirgends im Datensatz, er leitet sie aus Lauflänge, Nadelstärke und Material ab.

Absicherung: Eigener Zugang, der nur Produkte lesen und schreiben darf. Erst eine Analyse ohne Änderung, dann 20 Produkte als Stichprobe, vorher ein CSV-Export als Rückweg, erst dann der Rest. Vor dem Gesamtlauf findet der Agent die Geschenksets und Mischgarne von selbst und fragt nach.

Video ansehen, 23:48 Min.
Folge 6

Sale über 250 Preise, ohne einen Fehler

20 Prozent auf alle Wintergarne, 250 einzelne Preise. Der Agent baut erst eine Vorschau-Tabelle mit allen neuen Preisen, kaufmännisch auf ,90 gerundet. Dabei findet er drei Produkte mit unsauberen Tags und fünf, die schon reduziert sind, und nimmt sie auf Nachfrage vom Doppelrabatt aus. Erst nach Freigabe setzt er die Preise, in 17 Batches mit Stichproben. Der Sale-Banner mit Countdown kommt über ein Metaobjekt, ohne dass jemand ins Theme fasst.

Absicherung: Der Agent rechnet, der Mensch gibt frei. Kein Schreiben ohne Trockenlauf. Der Rückweg steht fest, bevor die Aktion startet.

Video ansehen, 17:14 Min.
Folge 7

Aus Handy-Fotos werden Produktbilder

Fotos vom iPhone, Wohnzimmerboden, Hand im Bild. Eine halbe Stunde später steht das Produkt als Studiobild da, für rund 13 Cent je Bild, 500 Bilder für rund 65 Dollar. Claude Code führt Regie: sieht die Fotos an, baut die Anweisung aus einem Bildstandard, ruft das Bildmodell und prüft das Ergebnis gegen die Originale. Der Upload läuft über den Shopify-Connector.

Absicherung: Mit einem Referenzfoto hat das Modell die Marke falsch erfunden, mit allen fünfzehn liest es sie richtig. Ein Skript setzt nach der Erzeugung die Kennzeichnung „AI GENERATED", weil Text aus dem Bildmodell die Sollbruchstelle ist.

Video ansehen

Und was ist mit Shopify Sidekick?

Shopify liefert mit Sidekick einen eigenen Assistenten im Admin, im Plan enthalten. Seit dem 10.12.2025 gibt Sidekick Pulse bis zu fünf proaktive Empfehlungen am Tag, als Karten im Admin und mit Quellenangaben. Sidekick recherchiert dafür über die Daten des Shops, Markttrends und Performance. Freigeben muss weiterhin der Händler.

Es arbeitet mit dem, was Sie anschließen

Suchdaten, ein Bildmodell, eine eigene Produkt-CSV, eine Markenton-Datei. Sidekick bleibt innerhalb von Shopify.

Sie bestimmen die Rechte

Ein eigener Zugang, der nur Produkte lesen und schreiben darf. Keine Bestellungen, keine Kunden.

Es läuft dieselbe Arbeitsweise wie in den Videos

Erst Analyse, dann Stichprobe, dann Freigabe, dann der Rest.

Beides schließt sich nicht aus. Sidekick für die tägliche Empfehlung im Admin, Claude für die Aufgabe, die über Shopify hinausreicht.

Ihre erste Aufgabe darf genau so eine sein

Schicken Sie mir eine Aufgabe aus Ihrem Shop. Die erste geht auf mich, Antwort in 24 Stunden. Danach wissen wir beide, ob es passt.

Häufige Fragen

Wie verbinde ich Shopify mit Claude?

Über den offiziellen Shopify-Connector. Das Anbinden dauert unter zwei Minuten und braucht keine Zeile Code. Danach kann der Agent Produkte lesen, Kollektionen anlegen und Produkte taggen. Folge 2 der Videoserie zeigt den kompletten Ablauf.

Was unterscheidet das von Shopify Sidekick?

Shopify liefert mit Sidekick einen eigenen Assistenten im Admin, im Plan enthalten. Seit dem 10.12.2025 gibt Sidekick Pulse bis zu fünf proaktive Empfehlungen am Tag als Karten im Admin, mit Quellenangaben. Sidekick bleibt dabei innerhalb von Shopify. Claude arbeitet über den Connector zusätzlich mit dem, was Sie anschließen: Suchdaten, ein Bildmodell, eine eigene Produkt-CSV, eine Markenton-Datei. Beides schließt sich nicht aus.

Was darf der Agent in meinem Shop?

Genau das, was Sie ihm erlauben. In den Videos bekommt er einen eigenen Zugang, der nur Produkte lesen und schreiben darf, keine Bestellungen und keine Kunden. Vor jedem Schreibzugriff steht ein Freigabe-Klick. Die Reihenfolge ist immer dieselbe: erst Analyse ohne Änderung, dann eine Stichprobe, dann die Freigabe, dann der Rest.

Laufen die Beispiele an einem echten Kundenshop?

Nein. Alle Folgen laufen an einem Demo-Shop mit rund 1.300 Produkten aus dem Wollsortiment. Das ist Absicht: So kann jede Folge den kompletten Ablauf zeigen, inklusive der Stellen, an denen es schiefgeht.

Die technische Einrichtung Schritt für Schritt, inklusive MCP-Servern und Berechtigungen, steht im MCP-Leitfaden im Blog.